Was anderes als Vollformat? …etwa MFT Niemals!

Meine persönlichen Gründe zum Wechsel von Canon Vollformat auf Olympus MFT

Zugegeben, es gibt unzählige Berichte zu diesem Thema, die auch meist mit dem Satz “…es gibt unzählige Berichte…” beginnen. Da ich jedoch in den Workshops und Fotokursen häufiger gefragt werde, warum ich denn mit einer Kamera mit einem so kleinen Sensor fotografiere, möchte ich meine Beweggründe in diesem Bericht darlegen. Ich werde weder von Olympus gesponsert, noch von irgendeinem anderen Hersteller finanziell unterstützt. Das Ganze ist auch kein wissenschaftlicher Test. MFT-Charts, Siemenssterne oder 100% Vergleiche bei 6400 ISO sind hier nicht zu finden. Ich verzichte auch auf technische Daten oder Fotos der Kameras, da es dafür bessere Quellen gibt. Auch kann ich nicht mit Vergleichsfotos a la Canon 5DIII + 500 f4 vs. Olympus + 300 mm f 4.0 oder ähnlichen Kombinationen dienen.

Es geht nur darum, warum ich nach zwölf Jahren auf ein für mich bestens geeignetes spiegelloses System gewechselt habe.

Meine Ausrüstung bis Februar 2017

Ich habe ca. 12 Jahre mit diversen Canon DSLR Bodys fotografiert. Zuletzt mit einer EOS 5D III, einer Kamera mit einem Sensor im Kleinbildformat. Dazu kamen Festbrennweiten und Zoomobjektive mit einem Brennweitenbereich von 16 mm bis 500 mm.
Ein entsprechendes Gitzo Stativ mit einem Benro GH2 Gimbal kamen dazu. Nicht aufgezählt das diverse Zubehör wie Filter, Gurte, Hüllen, verschiedene Rucksäcke und Telekonverter.

Wie es zu dem Wechsel kam

Da ich grundsätzlich sehr technikaffin bin verfolge ich die Entwicklungen auf dem Kameramarkt sehr genau. Dazu gehört natürlich auch das Lesen diverser Vergleichstests auf den einschlägigen – meist englischsprachigen – Websites wie dpreview.com oder imaging-resource.com. Ehrlicherweise war es zunächst eher ein Gefühl, das ich ja nicht mehr das technisch aktuellste Equipment hätte und was „Neues“ bräuchte. Immerhin war die 5D III ja schon 2012 auf den Markt gekommen.

Dann jedoch begann ich das Ganze ein wenig analytischer anzugehen. Ich habe mir in Lightroom durch einen Filter beispielsweise anzeigen lassen, wie viele Fotos ich tatsächlich mit der 500er Festbrennweite gemacht hatte. Es waren erschreckend wenig.
Doch warum war das so? Es liegt daran, dass dieses Objektiv für mich nicht freihandtauglich ist, also immer das große Gitzo nebst Gimbal dabei sein müssen. Sicher, das wusste ich schon vorher…jedoch habe ich über einen Zeitraum von ca.15 Monaten gemerkt, dass dies nicht die Art von Fotografie ist, die ich dauerhaft machen wollte. Wie transportiere ich allein das 500er nebst Stativ auf einer Flugreise?

Immer häufiger habe ich den separaten Koffer mit dem 500er auch auf Urlaubsreisen mit dem Auto nicht mehr mitgenommen. Aber da war ja noch das 100-400 IS II. Eine wirklich geniale Linse. Die Kombination mit der 5D III mit diesem Objektiv war ein absolut zuverlässiges Gespann.

Jedoch war der Rucksack “nur” mit der 5DIII, dem 100-400, 24-105 und 16-35 immer noch schwer genug. Das spürte ich zum letzten Mal so richtig bei einer Fototour in den Dolomiten. Klar sagen viele “…dann musste eben mehr trainieren, dann geht das…”
Nach dieser Fotoreise war mir aber klar, dass ich so viel Gewicht nicht mehr mit mir rumtragen wollte. Das 500er war das erste Teil des Canon Equipments, welches “gehen” musste. Da ich beim Verkauf keinen Verlust gemacht hatte, war der finanzielle Grundstock für einen Wechsel gelegt.

Auf der Suche nach einem leichteren System (leichterer Body UND leichtere Objektive) habe ich mir zunächst grundsätzlich die spiegellosen Systemkameras näher angesehen. Zunächst galt es aber noch drei wichtige Fragen zu klären…

Was mache ich mit meinen Fotos?

Ich habe genauer untersucht, was ich mit meinen Fotos eigentlich mache. Viele werden lediglich in den sozialen Netzwerken und auf der eigenen Website veröffentlicht. Ein kleinerer Teil wird tatsächlich in Form von Fotobüchern, Artikeln in Fachzeitschriften, Kalendern oder sonstigen Abzügen bis maximal 1.20m an der längsten Seite ausbelichtet. Ich benötige also weder extrem große Ausdrucke, noch habe ich Agenturen, die für Ihre Kunden lediglich eine bestimmte Auflösung der Fotos oder gar eine bestimmte Sensorgröße akzeptieren (auch wenn die Fotos dann teilweise in 1200*800 veröffentlicht werden).

Was genau fotografiere ich?

Dies war die zweite zentrale Frage, die ich mir gestellt habe. Ich fotografiere hauptsächlich Landschaft, Pflanzen und Tiere. Bei actionreicher Tierfotografie haben mir die 6 Bilder/s der 5D III gereicht, da dies nicht der Schwerpunkt meiner Fotografie ist. Sportveranstaltungen gehören ebenfalls nicht zu meinem Repertoire. Ich benötige als o nicht zwingend ein hohe Serienbildgeschwindigkeit.

Die Pflanzen- und Makrofotografie macht zusammen mit der Tierfotografie ca. 50% meiner Fotos aus.

In der Landschaftsfotografie mag ich Langzeitbelichtungen und Fotos vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang, also bei recht wenig Licht.

Dazu braucht man doch eine Kamera mit einem Kleinbildsensor!

Es lässt sich meines Erachtens nicht wegdiskutieren, dass ein größerer Sensor bei wenig Licht, messtechnisch und teilweise auch sichtbar, weniger Bildrauschen produziert als ein kleinerer Sensor. An diesem Punkt habe ich auch wieder meine Fotos mit dem Filter “> ISO 3200” in Ligthroom durchsucht. Das Ergebnis war, dass ich extrem wenig Fotos bei höheren ISO Werten gemacht habe. Hm…wieder eine Sorge weniger? Dazu möchte ich ein Video des englischen Landschaftsfotografen Thomas Heaton verlinken. Dort beschreibt er ab etwa Minute 8, ein eher “verrauschtes” Foto, das jedoch eben nicht durch seine technische Perfektion ein gutes Foto ist, sondern dadurch, dass ein Moment eingefangen wurde, der den Betrachter fesselt. Es ist hierbei komplett uninteressant, ob man in einer Vergrößerung am Bildschirm etwas Bildrauschen ausmachen kann!

Die Einsicht, dass ein Bild nicht durch die rein technischen Umstände (kleine Linsenfehler, evtl. in den Ecken nicht knackscharf, leichtes Rauschen oder keine Schärfe von vorn bis hinten) zu einem guten Foto wird, sondern durch die Art, wie das Motiv dargestellt wird, hatte ich zum Glück schon länger.

Die Ergebnisse der Olympus überzeugen mich auch bei etwas höheren ISO Werten. Ich persönlich versuche jedoch Werte oberhalb von ISO 1600 zu vermeiden. Mit den gängigen Methoden der Rauschreduktion (sei es Lightroom, Photoshop oder spezielle Software wie DeNoise oder Netimage) lässt sich das sehr gut in den Griff bekommen. Jedoch macht sich ein hohe Aussentemperatur gerade bei Langzeitbelichtungen um die drei Minuten doch deutlich stärker bemerkbar als bei einem größeren Sensor.

Hier einige Fotos ab ISO 1600:

Leider werden jedoch die meisten Fotos in erster Linie auf Ihre möglichen technischen Schwächen hin analysiert. Viele kommen dann zu dem Schluss, mit einer “besseren” Kamera wäre das Bild besser. Meines Erachtens haben fast alle digitalen Kameras ab der mittleren Preisstufe eine Qualität, die man nicht mehr als schlecht bezeichnen kann. Die Unterschiede liegen oft im Detail, wie etwa in verschiedenen mehr oder weniger sinnvollen Zusatzfunktionen.

Was fehlte mir an meinem Canon System?

Den “Gewichtsaspekt” habe ich schon dargelegt. Dadurch bedingt leidet einfach die Flexibilität. Was mir zudem fehlt sind folgenden Dinge:

  • Dreh -und schwenkbares Display
  • Histogramm im Sucher
  • eine bessere Möglichkeit auch im Dunkeln (Sternenfotografie) zu fokussieren
  • Timer-Steuerung (kann man natürlich durch einen externen 50ERU Timer nachrüsten, dadurch aber wieder ein Gerät mehr; andere Hersteller bauen dies seid Jahren ein)
  • Firmwareupdates, die tatsächlich auch neue Funktionen bringen und nicht nur Fehler korrigieren

Die reine Bildqualität, die die EOS 5D III lieferte war also kein Grund zu wechseln, denn die war sehr gut. Sicher gibt es in Sachen Dynamikumfang und der Möglichkeit Tiefen im Bild aufzuhellen deutliche besser Sensoren. Da hinkt Canon deutlich hinterher. Doch auch darum wird oft ein für die Praxis meist nicht relevanter Hype gemacht.

Die Systemwahl

Zur Wahl standen für mich Sony, Fuji oder Olympus/Panasonic. Sony schied für mich aufgrund der extrem teuren Objektive aus. Dies waren zudem auch wieder genauso schwer, wie das Equipment, das ich schon hatte. Auch die Preise der neueren Bodys schienen mir deutlich überzogen zu sein.

Ich habe schließlich die Entscheidung zwischen der Fuji XT-2 und der Olympus OMD E-M1 II treffen müssen. Auf dem Papier hätte für meine dargestellten Anwendungszwecke die Fuji das Rennen machen sollen. Ein noch recht großer Sensor und eine erlesene Auswahl an Objektiven. Es wird zwar nicht jede Brennweite mehrfach bedient wie z.B. bei Canon oder Nikon, dafür sind die vorhandenen Linsen jedoch meist sehr gut.

Meine Entscheidung viel aber nicht aufgrund technischer Daten und auch nicht aufgrund des Studierens diverser Vergleichstests, sondern recht simpel durch das “in die Hand nehmen” beider Kameras in einem Fachgeschäft.
Da war dann für mich recht schnell klar, das mir die Olympus deutlich angenehmer in der Hand liegt und ich die wichtigen Knöpfe sehr gut erreiche. Der gesamte Body und auch die Schalter machten einen grundsoliden Eindruck.

Mag sein, dass die Fuji bei bestimmten Situationen in Sachen Dynamik und Detailwiedergabe ein wenig mehr aus einer Bilddatei herauskitzeln kann. Für mich ist das jedoch nicht praxisrelevant, da die Kamera in erster Linie ein Werkzeug sein muss, dass ich gern in die Hand nehme und die Bedienung Spaß macht. Dieses Werkzeug habe ich mit der Olympus gefunden. Aber nur 20 Megapixel? Sind damit  auch großformatige Ausdrucke möglich?

In diesem Zusammenhang möchte ich gern einen interessanten Artikel zum Thema Megapixel und maximale Größe eines Ausdrucks verlinken: Megapixels vs. Print Sizes

From my point of view, 16 Megapixel is really enough for the vast majority of amateur photographers.

Das ist ein Satz, dem ich mich nur anschließen kann und der für sehr viele Hobbyfotografen gilt. Sicher gibt es Ansprüche, die eine gewisse Anzahl von Bildpunkten benötigen, jedoch sind diese wirklich nur in einem kleinen Segment der professionellen Fotografie zu finden.

Natürlich kann man mit mehr “Megapixeln” croppen, also einen kleineren Ausschnitt aus dem eigentlichen Bild ausschneiden, der dann immer noch eine hohe Auflösung hat. Da wäre für die Landschaftsfotografie meine Empfehlung eher einmal die Bildgestaltung vor Ort zu analysieren und sich Zeit zu nehmen, ein Bild zu komponieren. Denn dann braucht man später auch nichts wegschneiden. Bei der Tierfotografie jedoch kann das ein Argument sein, da man oft nicht nah genug an ein Tier herankommt. Jedoch auch hier sollte man vielleicht eher daran arbeiten, sich mit dem Tier und dessen Verhalten zu beschäftigen, die Fluchtdistanzen zu kennen und seine eigene Tarnung zu verbessern. Ich bin nicht der Auffassung, dass Brennweite die Nähe zum Tier ersetzen kann.

Die Objektivwahl

Die Auswahl ist bei weitem nicht so groß wie bei Canon. Die Fremdhersteller wie Sigma, Tamron oder Samyang bieten nur wenige Linsen für den micro 4/3 Anschluss an. Jedoch ist die Auswahl an vorhandenen Objektiven von Olympus und Panasonic auf jeden Fall mehr als ausreichend.

Zeitgleich mit dem neuen Body hat Olympus auch ein 12-100mm 4.0 Pro Objektiv herausgebracht. Umgerechnet auf das Kleinbildformat wären das 24 -200 mm. Bisher war ich bei Zoomobjektiven mit einem solch großen Zoombereich immer sehr skeptisch. Da sie meist im Weitwinkel und/oder Telebereich deutlich nachließen. Ich habe mich jedoch auf das “Experiment” eingelassen und bereue es absolut nicht. Sowohl im unteren Brennweitenbereich als auch bei 100mm überzeugt mich die Leistung des Objektivs auch bei Offenblende. Die Vielseitigkeit ist einfach zu groß, um an dieser Linse vorbei zu kommen.

Es musste jedoch noch etwas Weitwinkligeres und etwas für den Telebereich her. Da ich nicht mehr ausgeben wollte, als der Verkauf des kompletten Canon-Equipments eingebracht hattte wurden es letztlich das 7-14 2.8 Pro, das 300mm 4.0 Pro sowie das 60mm Macro 2.8 und ein 45mm 1.8. Dazu wird demnächst das 40-150 2.8 Pro kommen. Olympus hat zwar einige 1,2er Linsen aufgelegt, jedoch würde ich mich mir speziell für die Sternenfotografie ein 10mm 1.2 wünschen :-).

Ein Thema, welches natürlich nicht fehlen darf ist die Schärfentiefe. Durch den kleineren Sensor ist es in der Landschaftsfotografie nicht mehr nötig eine Blende 16 oder 22 einzusetzen, um einen möglichst großen Bereich als annehmbar scharf abgebildet zu empfinden. Meist reicht die Blende 8 aus. Der Gesamteindruck des Bildes leidet bei dem kleinen Sensor deutlich mehr wenn man eine sehr kleine Blendenöffnung verwendet.

Eine gute Freistellung benötige ich bei Pflanzenfotos oder in der Tierfotografie. Mit dem 300 mm f 4.0 erreiche ich eine für mich sehr gute Freistellung. Überdies ist die Abbildungsleistung dieses Objektivs extrem gut! Das Problem, das z.B. das zweite Auge eines Vogels nicht mehr in der Schärfenebene liegt, weil diese zu gering ist, habe ich deutlich seltener als bei dem 500er f4. Dort musste ich teilweise abblenden, wenn ich mehr Schärfentiefe wollte.

Die Freistellungsleistung des 40- 2.8 mm bei Pflanzen führt zu sehr stimmigen Ergebnissen.

Für mich ist das Thema “Freistellung” daher nicht kaufentscheidend gewesen, wenngleich ich mich ein wenig umstellen musste, da es systembedingt Unterschiede gibt.

Hier einige Fotos jeweils mit Offenblende des verwendeten Objektivs:

Fazit

Nach nunmehr neun Monaten und vielen Einsätzen mit dem neuen Equipment bin ich absolut zufrieden und bereue den Wechsel nicht. Ich habe einige für mich wichtige Funktionen hinzugewonnen, die mir das Fotografieren erleichtern und einfach Spaß machen. Den Olympus Pro Service (ab 129 EUR/Jahr) habe ich als überaus schnell und kompetent kennengelernt.

Was ich besonders oft nutze:

  • Die Möglichkeit, auch Freihandfotos mit Belichtungszeiten von 2s aufwärts machen zu können (dank des wirklich genialen Bildstabilisiators in der Kamera + des Stabis der zwei Pro Linsen)
  • Durch den elektronischen Sucher sehe ich das Bild im Grunde bereits entwickelt, daher keine “Überraschungen mehr”
  • Während einer Langzeitbelichtung die Entwicklung des Fotos nebst Histogramm auf dem Display zu verfolgen (LiveBulb)
  • Auch im Dunkeln recht einfach scharf stellen zu können (Sucherbild kann bei Bedarf stark aufgehellt werden)
  • Das Klappdisplay
  • Fokuspeaking (bei manuellem Fokussieren werden die Konturen der scharf abgebildeten Regionen hervorgehoben)

Es gibt nicht “das beste System”. Die Beweggründe sich für das System A und gegen das System B zu entscheiden sind derart vielfältig, dass man keine pauschalen Aussagen treffen kann. Jeder benötigt ein anderes Werkzeug, um die Fotos, die er gern machen möchte, auch machen zu können. Mit einem Taschenmesser allein wird ein Schreiner auch keine Schrankwand herstellen können.

Jedoch hilft es auch, sich die Frage zu stellen, ob eine neue Kamera in fotografischer Hinsicht bessere Ergebnisse liefert, werden damit die Fotos besser? Hat man die Fotografie als Hobby oder hat man das Hobby “Kameras”?

Wichtig ist, das ganze Thema nicht allzu dogmatisch zu betrachten, was leider oft in den einschlägigen Foren passiert. Ich versuche meine Fotografie zu verbessern und mich in dieser Hinsicht weiterzuentwickeln ohne dabei das Interesse an den technischen Entwicklungen und Neuerungen auf dem Kameramarkt zu verlieren. Ich verbringe jedoch deutlich weniger Zeit damit als noch vor einigen Jahren.

Hier noch ein paar “gesammelte Werke” der letzten Monate aus den Bereichen Landschaftsfotografie, Tierfotografie und Pflanzenfotografie.

 

 

 

39 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

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Christoph Zantke
18. Mai 2019 10:42

Hallo Helmut,
Die Begeisterung über die Bildqualität nach Wechsel zu mfg spricht mir Vollmaus dem Herzen, der ich die gleichen Erfahrungen gemacht habe. Was Superzooms angeht: da ich viel Vögel und andere Tiere fotografiere, fehlte mir ein starkes Tele (das Oly 300+MC1.4 habe ich). Für meinen letzten Fotourlaub habe ich mir daher die Nikon P1000 mitgenommen (trotz des winzigen Sensors), und habe damit – gerade auf kleineren und mittleren Distanzen – Bilder machen können,wie sie mit vertretbarem Aufwand bei größeren Sensoren unmöglich wären (trotz höherer Ausschußrate). Daher hoffe ich sehr auf ein stärkeres Tele (wenn bezahlbar!).

Viele Grüße
Christoph

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    Hi Christoph,

    ein “längeres” tele ist ja bei Olymous auch in Arbeit (150-400). Der Begriff “bezahlbar” ist natürlich sehr subjektiv 😉

    Schöne Grüße,

    Helmut

    Antworten
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Rüdiger Kau
16. Mai 2019 10:23

Hallo,
kann deine Erfahrungen nur bestätigen. Bin vor zwei Jahren von EOS 5D zum Lumx GX7 gewechselt und jetzt bei der G70…. Fantastisches System

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Michael Kaiser
28. Januar 2019 13:27

Hallo Helmut,

danke für den tollen Bericht. Ich bin eher zufällig auf deine Seite gestoßen, aber beim lesen deiner Darstellung erging es mir teilweise so als ob ich meine Geschichte lese. Ich bin im Jahr 2003 von analog auf digital umgestiegen, damals war es die Canon 300 D, die meiner Meinung nach erste DSLR die sich auch ein Amateur leisten konnte. Irgendwann wurde es die 7 D, das Objektivsortiment habe ich über die Jahre immer weiter ausgebaut mit dem Ziel vor Augen das der nächste Body einen Vollformatsensor hat. Ich musste einige Jahre warten bis endlich die 5 D Mark IV herauskam. Als sie da war, und ich die Preise für den Body und das noch fehlende Weitwinkel Zoom 16-35 mm gesehen habe, begann ich mit dem Gedanken zu spielen das System zu wechseln. Dazu kam dass ich viel in den Bergen unterwegs bin, und allein die DSLR Ausrüstung bei den Touren teilweise 15-18 kg wog. Bei meiner Suche bin ich relativ schnell zum MFT-System gekommen. Schlussendlich habe ich Anfang 2017 die komplette Canon Ausrüstung verkauft, (mit ziemlich Verlust) und die EM1 Mark II mit der ganzen Palette an Pro Objektiven angeschafft. Es war untern Strich sogar günstiger als das Canon-System aufzurüsten, von der Gewichteinsparung wollen wir gar nicht reden. Auch von der Qualität der Ausrüstung bin ich voll überzeugt und die Sensorgröße war bis jetzt immer ausreichend.

P.S. Du hast geschrieben für die Sternenfotografie würdest du dir ein 10 mm f/1,2 wünschen, was meinst du den dazu…
[Link deleted]

Beste Grüße aus Südtirol
Mike

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    Hi Mike,

    aus “Sicherheitsgründen” habe ich das einfügen vob Links blockiert…

    Auch nach nunmehr unzähligen Fotos vermisse ich die “alte” Ausrüstung nur sehr selten…und zwar dann, wenn es wirklich auf eine hohe Lichtausbeute bei schlechten Bedingungen ankommt.
    Es ist einfach ein anderes Handling und die Fotos erfordern eine andere Nachbearbeitung. Es gabe jedoch noch keine Situation, wo ich ein Foto nicht machen konnte, nur weil einen MFT Sensor nutze 😉

    Schöne Grüße,
    Helmut

    Ich hoffe, das Olympus mal ein 10mm 1.2 Pro rausbringt. 12mm sind teilweise etwas zu wenig.

    Antworten
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      Michael Kaiser
      28. Januar 2019 15:22

      Hallo Helmut,
      der Link war zum 10,5 mm f/0,95 von Voigtländer. Diese Objektivserie arbeitet zwar nur manuell ober die Leistung ist genial, allerdings ist viel Glas und Metall verbaut und deshalb wieder relativ schwer.
      Schöne Grüße
      Mike

      …ah ok, dachte ich mir schon.
      Ist sicher ne Alternative, auch im Hinblick auf die Ausprägung des Sonensterns, der war allerdings mit der 5DIII und dem 16-35 unschlagbar!

      Schöne Grüße,

      Helmut

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Susanne Jäckel
8. Januar 2019 15:48

Vielen Dank für den wirklich schön geschriebenen Artikel!

Letztes Jahr habe ich meine kleine Nikon 1 an meine Nichte vererbt und danach wollte ich mir etwas neues Kleines kaufen, was man so als “Immer dabei” haben könnte. Die Olympus Pen-F gefiel mir außerordentlich gut. Leider – oder vielleicht zum Glück – war sie nicht in meinem Umkreis als Test&Wow Angebot verfügbar, weswegen ich mir die E-M5 II über ein Wochenende ausgeliehen habe. Die hat mich über das Wochenende so begeistert (und ich war vorher ziemlich skeptisch wegen des elektronischen Suchers!) das ich darauf den Montag mir direkt das Kit mit dem 12-40 2.8 bei Rückgabe der Teststellung gekauft hatte.

Inzwischen sind noch das 75mm und das 40-150mm eingezogen und nun spare ich auf ein Weitwinkel und das 300er, dann wird das System auch meine in Ehren ergraute D200 vollkommen ersetzen.

Meine Nikon (die D200) macht auch jetzt noch gute Fotos, wobei ich – schon damals – ja festgestellt hatte, das bei ISO 800 meine Schmerzgrenze war. Die Olympus ist vom Rauschverhalten und von der Auflösung um Welten besser, so das das für mich wirklich wieder mal ein Schritt nach vorne ist. Von der Größe her finde ich die Olympus jetzt nicht allzu klein, sie ist eigentlich fast genauso groß, wie meine allererste SLR aus dem Jahr ’82, eine Revueflex AC2. Wenn man beide nebeneinander stellt, ist die Revue vielleicht 1 cm breiter. Somit hat mein Kamera-Equipment wieder den Umfang wie damals. Im digitalen Zeitalter haben die Kameras ja massiv an Umfang zugenommen.

Im Frühjahr geht es vielleicht mal wieder für eine Woche in Fotourlaub, wo ich mir dann mal das 300er zu ausleihen werde. Ich bin gespannt!

Ihre WEB-Seite habe ich mir auch schon einmal gemerkt, sie bieten ja sehr interessante Workshops an, von Ihren Fotos ganz zu schweigen!

Viele Grüße,
Susanne.

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    Hallo Susanne,

    Vielen Dank für Ihren Kommentar 🙂
    Das 300er ist schon eine tolle Linse. Jedoch wird Olympus demnächst neben der E-M1 X auch ein 150-400mm 4.0 rausbringen…Preis unbekannt.

    Vielleicht sehen wir uns ja mal bei einem Workshop 😉

    Schöne Grüße,

    Helmut Kruse

    Antworten
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Alexander Elbe
10. Oktober 2018 15:32

Hallo Helmut, ich bin gerade an einem ähnlichen Wendepunkt. Das Thema Fotografie betreibe ich als Hobby. Bin am überlegen, nach über 8 Jahren Canon, auf Olympus zu welchseln. Wieso? Ich habe mir als Backup Kamera eine OM-D E10 MII gekauft und bin sehr zufrieden damit. Habe diese Kamera seit 1 Jahr im Einsatz und mir ist aufgefallen, dass ich mit dieser Kamera mehr Bilder in diesem Jahr gemacht habe also mit meiner Canon. Die 16 Megapixel stören mich nicht, etwas mehr kann aber auch nicht schaden, zum Beispiel 20 Megapixel. Da ich das Olympus System nun kenne, bin ich am überlegen auf die OM-D E1 MII zu wechseln und meine “kleine” Olympus weiterhin als Backup Kamera zu nutzen.
Dein Artikel hat mir sehr gefallen. Die Bilder in Deinem Artikel sind toll.
LG, Alexander

Antworten

    Hi Alexander,

    die Bewegtgründe für einen Wechseln sind vielfältig. Ntürlich habe ich mir auf der Photokina (so fern verfügbar) die neuen Vollformat Spiegellosen von Canon, Nikon und Panasonic angesehen. Man muß ja auf dem laufenden bleiben.
    Ich sehe jedoch für mich keinen Grund wieder in eine Vollformatausrüsting zu investieren, da ich mit der E-M1 II all meine persönlichen Anforderungen erfüllen kann.

    Beste Grüße,

    Helmut

    Antworten

Hallo,

toller Bericht unaufgeregt und informativ… nicht wie irgendwelche Foren Hypes.. aus der Praxis eben. Gut gemacht.

ich habe gerade die Olympus Sachen für mich als Naturfotograf im Bereich Tiere getestet (nutze sonst Nikon D5 und D500 bis 500/4). Würde ich heute neu anfangen, das Olysystem wäre für mich perfekt.
Warum:
a, wegen der wirklich guten Linsen mit tollem Stabi. b. wegen endlich einem konkurrenzfähigen Autofokus in der E-M1 II, welcher früher noch fehlte und c. auch wegen dem Gewicht.

Dennoch gab ich die Sachern erstmal retour, weil es als reines 2. System doch etwas zu teuer (und auch zu schade ist) . Die Bildergebnisse insb. auch in Schärfe und Kontrast sind mit den Pro Linsen beeindruckend gut und müssen sich nicht verstecken.

Einzig bei Dämmerungsbildern, die ich gerade bei Eulen und Käuzen mache, da muss sich Olympus doch systembedingt geschlagen geben, sobald sich etwas dann auch noch bewegt. Ok das Bokeh ist manchmal hart, aber zur Not gäbe es dafür Photoshop 😉

Aber das weiss man vorher… Von daher fehlte mir nur die Konsequenz zum Wechseln,
aber ich werde auch nicht jünger (bin 1 Jahr älter als Du).

Gruss Eric

PS: Wobei Du schreibst.. nicht immer das Neueste… mit den Olympus Sachen hast Du ja gerade in etwa etwas sehr Neues…lol

Antworten

    Hi Eric,

    Danke für deine Antwort.

    Das mit “…nicht immer das Neueste” beziehe ich allegemein auf das Equiipment. Klar, wenn ich wechsle kaufe ich keine Ausrüstung, die drei Jahre alt ist. Ich meinte das eher (natürlich ein wenig überspizt) allgemein, da ich oft den Eindruck habe, das man sich vile mehr mit dem Equipment geschäftigt, als mit der Fotografie selbst.

    Klar, gewisse physikalische Gegebenheiten sind eben einfach da. Jedes System hat Stärken und Schwächen. Daher ist für mich immer die zentrale Frage, was genau benötige ich? Danach wird dann entschieden;-)

    Schöne Grüße,

    Helmut

    Antworten

Hallo Helmut,
sehr sachlich geschrieben. Besonders hat mir die Frage gefallen, ob man das Hobby “Kamera” manchmal nicht eher im Fokus hat, als die Fotografie selbst. Ich ertappe mich auch ab und zu, Richtung KB zu schielen. Soche Artikel wie deiner erden mich recht gut. Bin grundsätzlich auch zufrieden mit Oly / Pana, weil ein guter Kompromiss zwischen Größe, Bildqualität und technischen Möglichkeiten.
Ich wünsche dir noch viel Spaß mit deiner jetzt unbeschwerteren Art des Fotografierens.
Viele Grüße
Marko

Antworten

    Hi Marko,

    vielen Dank für Dein feedback 🙂
    Ich finde die Entwicklung der Technik nach wie vor spannend, keine Frage. Nur meine ich nicht mehr alles neue haben zu müßen, um damit bessere Fotos zu machen.

    Schöne Grüße,

    Helmut

    Antworten
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Hartmut Faustmann
13. Dezember 2017 20:32

“Wichtig ist, das ganze Thema nicht allzu dogmatisch zu betrachten, was leider oft in den einschlägigen Foren passiert.”
Das ist Dir auch mit diesem Beitrag auf sachliche und unaufgeregte Art gelungen. Deine Argumente sind schlüssig und Deine Fotos zeigen, dass Du richtig entschieden hast. Macht Spaß, Deine Texte zu lesen und noch mehr, Deine Bilder zu betrachten.
Gruß
Hartmut

Antworten

    Hallo Hartmut,

    Danke für Deine Meinung.

    Ich versuche einfach eine gewisse Engstirnigkeit und Verstrickung in Testberichte und deren kleinsten Details zu vermeiden. es freut mich, wenn ich höre das es immer öfter gelingt;-)

    Schöne Grüße,

    Helmut

    Antworten

Moin Helmut,

vielen Dank für den wundervollen Artikel, ich kann das alles sehr gut nachvollziehen.

Ich stand vor Kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung… bei mir blieben am Ende Fuji, Oly und Pana als Finalisten übrig. Letztlich habe ich mich – da ich auch viel mit Video arbeite – für die Pana GH5 entschieden. Den etwas größeren Body habe ich gern für den besseren Grip und Usability in Kauf genommen… und letztendlich ist es ja auch mehr die Objektivsammlung, die letztlich die echte Gewichtsersparnis bringt. Würde ich mich heute erneut entscheiden müssen, dann würde die Wahl wohl auf die Pana G9 fallen, und das tatsächlich auch, wenn ich ausschließlich Stills aufnehmen würde. Grund hierfür sind primär der fantastische EVF und die im Vergleich zu Oly ziemlich stringente Menüstruktur… dazu noch das fantastische Leica-lizensierte Glas. Ich habe allerdigs auch gehört, dass langjährige Fotografen gerne Oly den Vorzug geben… u.a. aufgrund der historischen Marke, den Pro-Objektiven und einigen Foto-zentrischen Spezialfunktionen. Wie sah das bei dir aus… hattest Du ursprünglich auch Pana-Bodys in Betracht gezogen?

LG aus Hamburg
Markus

Antworten

    Hi Markus,

    danke für Deine Zeilen.

    Ehrlich gesagt hatte ich Panas als Body nicht so richtig auf dem Schirm. Die GH5 wurde etwas später als die E-M1 II angekündigt. Da ich in Sachen Video eigentlich nix mache, habe ich mich damit nur kurz beschäftigt.
    Den Body in die Hand nehmen ging zum damaligen Zeitpunkt aufgrund nicht vorhandener Modelle bei den Händlern auch nicht. Da mir die Haptik der E-M1 II sehr gut gefiel, war die Entscheidung recht einfach.
    Die Menüstruktur ist allerdings tatsächlich in Teilen noch zu optimieren, da hast Du recht. Jedoch hat sich da auch mit den vergangenen Firmwareupdates im Vergleich der letzten Jahre schon einiges getan.
    Die Objektive von Pana/Leica sind natürlich genial, keine Frage! Am langen Ende habe ich mich jedoch für das 300 f4 Pro entschieden und gegen das PanaLeica 100-400. Das 300er war eine Linse, die ich einfach haben wollte und das Teil ist wirklich unfassbar gut.
    Auch da wird es sicher zum Pana kaum sichtbare Unterscheide geben, aber ich möchte diese Linse nicht missen. Letzlich hat man mit Panasonic und Olympus ein sehr gute Auswahl in allen Brennweitenbereichen. Nicht zu vergessen der steigende Anteil der Dittanbieterobjektive,
    wie z.B. Sigma 16 mm 1.4.

    Schöne Grüße,

    Helmut

    Antworten

Mein Umstieg vom Vollformat fand 1998 statt: Von einer geballten Canon EOS50 (analog, logisch) mit stattlichem Objektivfuhrpark auf eine , gebraucht gekaufte, Olympus C1400 XL mit damals sagenhaften 1,4 Megapixel. Grund war der Verlust des eigenen Photolabors so wie der Reiz des neuen. Habe den Schritt NIEMALS bereut. Nach einem 11jahrigen Abstecher zur Fuji Finepix 9500, damals 2005 eine Edelamateurknipse liebäugelte ich mit der EOS7D. Ein Bänderriss und die Vernunft des fortschreitenden Alters bescherten mir die EM-10mark2. Sehr viel Leistung für wenig Mäuse, verspielt, wieder die ideale Edelamateurknipse. Die vielen Gegenargumente kann ich nicht aus der Praxis nicht nachvollziehen 🙂

Antworten

    Hi Thomas,

    danke für Deine Erfahrungen. Ich glaube mit der EM 1O II können nicht nur Amateure geniale Bilder hervorbringen;-) Bei vielen Profis ist eben die Kamera auch noch ein Statussymbol, das man auch gern herzeigt.
    Aber auch das wird sich irgendwann wandeln.

    Schöne Grüße

    Helmut

    Antworten

Mir fehlt an der Olympus ein Punkt-Autofocus.
Bei höheren Empfindlichkeiten, z.B. ISO 1600, ist Rauschen nicht so das Problem, aber es gehen, auch bei raw-Dateien, Details verloren.

Antworten

    Hallo Wolfgang,

    Ich nutze sehr selten höhere ISO Werte, nur in der Tierfotografie in Bewegung, daher kann ich mit der Bildqualität wirklich gut leben.
    Jedoch will auch niemanden zum Umsteigen bewegen, der Artikel ist nur eine Beschreibung meiner Bewegtgründe.

    Schönen Gruße,

    Helmut

    Antworten

      wer bei hohen ISO-Werten Detailverluste beklagt kennt den Kodak T-max 3200 nicht. Hohe Filmempfindlickket=grobesKorn=Detailverlust! Im analogen Zeitalter vollkommen normal gewesen und gestalterisch eingesetzt. Die Bildqualität ist heute TOP bis ISO 6400, wenn man weiß wie man damit umzugehen hat 🙂 (= Anregung, KEINE KRITIK)

      ….das stimmt. Zu analogen Zeiten hat man das Ganze noch ein wenig entspannter betrachtet.

    Ich kann das, hab das und bin das alles genau am nachvollziehen. Nur eines krieg ich nicht auf die Reihe und das ist der EVF gegen einen OVF zu tauschen. Hab mir Fuji, Sony und zuletzt die Leica SL gekauft und mit D810 und 5D Mark IV parallel auf Fototour genommen. Alles wieder verkauft. Alle diese EVF sind erbärmlich durchzugucken wenn man daneben durch einen dieser grossen hellen OVF sieht. Ich meine für Landschaftsaufnahmen. Es ist als wenn man mitten in einer grossartigen Landschaft sitzt und diese auf einem Fernsehbildschirm mit nur ungefähr den richtigen Farben sieht. Das mussten meine Fotofreunde mit all Ihren 7RII usw. neidlos zugestehen.
    Jetzt muss ich wohl auch kleiner, leichter, werden weil ich mir auf der letzten Tour Anfang October auf den Faroe Islands den Meniskus kaputt gemacht habe mit 8kg Fotogepäck aufm Buckel + Stativ.
    Danke für diesen wunderbaren Bericht, der mir sowas von aus der Seele spricht.
    Hans

    Antworten

      Hallo Hans,

      Danke für Dein feedback.

      Ich hatte anfangs auch Bedenken in Sachen EVF. Jedoch schaue ich eigentlich nicht mehr so intensiv durch den Sucher, wie mit der DSLR, wo es ja teilweise nicht anders ging. Klar bei fliegenden Vögel oder generell in der Tierfotografie nutze ich auch den Sucher.
      Bei der Landschaftsfotografie eher seltener. Dort baue ich meist in Ruhe mein Stativ auf, egal ob ich es nun wg. der Belichtungszeit aus der Hand machen könnte. Ich bin einfach generell dann auch deutlich aufmerksamer beim Bildaufbau. Ich beschneide die Landschaftsfotos nur noch extrem selten.
      Dann nutze ich einen Kabelauslöser und löse hin und wieder mal aus. Dabei habe ich immer eher die Landschaft im Blick als die Kamera. Kurze Blick aufs Histogramm aus dem Augenwinkel reicht da meist.
      Weiterhin viel Spaß an der Fotografie! Ob mit EVF oder OVF;-)

      Schöne Grüße,

      Helmut

I will probably switch from D-810 to OM-D 1 Mark II soon because I cannot handle heavy camera anymore . I do 40% of Macrophotography, a lot of Portrait 40% and the other 20% is mixed between sport, street photography and a bit of landscape. I would like to have your opinion on the choice of 3 lenses.
I am already decided to go with the 60mm Macro 2.8 (and I can shoot portrait with it) Now what would you recommend for a Wide angle (I need the best sharpness as possible) and what would you recommend for the ” normal ” lens (equivalent to 50mm in full frame) (I also need the best sharpness as possible). Either Olympus or Panasonic prime or Zoom lens does not matter to me, as long as I have a lot of sharpness. Thanks from Pierre

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    I forgot, My budget after selling all my Nikon gear is about 4000 euros

    Antworten

    Hi Pierre,

    thank you for your comment.
    Sharpness is a very subjective impression 😉 Only for portraits, it depends on the look you would like to achieve. The 75mm 1.8 ist a great lens, but very expensive. I use the 45 1.8 (but i only make animal protraits 😉
    This is also a very good and crisp sharp lens. A 50 mm equivalent could be the 25mm 1.2…but the price… I used a 7-14 2.8 Pro and a 8-18 2.8-4 (PanaLeica) for the widest angle. I do not need the f 2.8 in Landscape photographie, and with the Pana
    i can use two Filters withput vignetting at 8mm. With the 7-14 you need an adapter for the Lensholder-Adapter, and using a polarizier (to get rid of reflections in water) with another filter at 7mm ist only possible with 150mm Filters.
    So my recommendations:

    1. Panasonic 8-18 2.8-4 oder Olympus 7-14 2.8 Pro
    2. Olympus 25 1.2 Pro
    3. Olympus 75 1.8 or 45 1.8 (maybe the Leica 45 1.2)

    But i am very happy with the 12-100mm Pro. I am looking for a lens like a 10mm 1.4 for startrails 😉

    Best wishes,

    Helmut

    Antworten

Hallo Helmut,
zwischenzeitlich hatte ich beim Lesen den Eindruck, meine eigene Metamorphose noch einmal zu erleben. Exakt so ging es mir 2013, nach knapp 25 Jahren mit Canon DSLR und 35mm KB Format. Eine wahrhafte Befreiung, die ich bis heute so empfinde. Vielleicht magst du dazu auch meinen “Umstellungsbericht” lesen. https://g-foto.de/2015/06/19/vollformat-mft/
Gruss Guido

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    Hi Guide,

    den Kommentar könnten ich quasi kopieren und bei Dir posten 🙂 Due hats jedoch noch einen schönen Größenvergleich, hatte ich schon fast verdrängt und in Ermangelung eines Canon Bodys auch nicht mehr machbar.
    Die wenigstens wechseln weil ihnen die Bildqualität eines Kleinbildsensors nicht reicht, die Bewegtgründe sind daher durchaus vergleichbar. Viele fahren aber in der “Übergangsphase” noch zweigleisig, oder behalten Ihre DSLR für actionreiche Sport oder wildlife Fotos.
    Schönen Gruß,
    Helmut

    Antworten

Hallo Helmut,

das ist ein aber mal ein entspannter Bericht, der sich gut liest und mich in meiner Entscheidung bestärkt. Hier scheinen mir die Prioritäten intelligent gesetzt. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß mit dem Olympus-System.

Beste Grüße,
Kira

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    Hi Kira,

    danke für Deinen Kommentar. Obwohl es manchmal schon schwer ist dem natürlich auch bei mir vorhandenen “Haben-Wollen” Effekt
    etwas “Intelligentes” entgegenzusetzen. Aber es gelingt mir immer öfter.

    Helmut

    Antworten

Helmut, I can identify with what you’ve said. I’m only in week 3 of owning an Olympus camera and still own a 7D which I had to buy in a hurry when my 450D decided to die whilst I was in Europe. For that reason, I will always have a backup camera with me whenever I travel.

On our last trip, I took a Powershot with a 1365mm zoom. That is light and worked reasonably well during summer months, but it fell down when I tried to focus for bird photography and there is a lot of noise in the high iso shots. Still, it was better than lugging my Tamron (150-600)mm around. However, even though it is a beast it worked well for me on a trip to Patagonia and Antarctica. I had thought about getting another DSLR body or even changing over to a Nikon 500D but in the end I’d still need to take the mirrorless path so it was better to go straight to the Olympus so hopefully I’ll be able to report more successes in the near future.

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    Hi Robyn,

    thank you for letting me know, that you read my article 😉
    I am sure you will be report more successes in the near future with Olympus 🙂 The Superzoom Cameras are a special kind of gear…very versatile, perhaps in special conditions (lik you describe) not as good as the best mirrorless or DSLR Bodys.

    Best wishes,

    Helmut

    Antworten

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